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Fliegen mit der Antonow AN-2 über Berlin

Rundflug mit einer Antonow AN-2 über Berlin

AN-2

Wie schon beim Flugsimulator erwähnt, war der geplante Rundflug über Berlin ein Geschenk von meiner Familie, Freunden und Verwandten. Der Termin war bereits festgelegt und so erwarteten meine Frau und ich diesen Tag. Es war ein Sonntag im August und wir hatten sehr schönes Wetter, begleitet von einer starken Gewittertätigkeit an diesen Tag. Bereits in den Vormittags- und Mittagsstunden zogen über Berlin und Umgebung starke Gewitterfronten auf, sodass ich schon befürchtete, dass der geplante Flugtermin regelrecht ins Wasser fallen könnte. Trotzdem begaben wir uns zur vorgegebenen Zeit zum Flugplatz in Strausberg. Der Himmel gestaltete sich leicht bewölkt und von Gewittern war erstmal nichts zu sehen. Langsam füllte sich der Raum im Flugplatzgebäude mit weiteren Personen und ihren Angehörigen, die ebenfalls an den Rundflug teilnehmen wollten. Es herrschte eine freundliche Atmosphäre und man bestaunte auch eine Reihe von Flugzeugmodellen, die in einer kleinen Ausstellung präsentiert wurden. Von einem zuständigen Mitarbeiter des Flugplatzes wurden wir über den Ablauf informiert und die Landung der AN-2 angekündigt. Die Maschine kam von der Insel Usedom und brachte Ostseeurlauber zurück. Nachdem die Antonow gelandet war und auf ihrer Stellfläche mit abgestelltem Motor stand, durften wir uns dem Flugzeug nähern und einige Fotos machen. Der Pilot gab auch allen Interessierten freundliche Antworten, auf die an ihn gestellten Fragen. Er bestätigte uns auch, dass die gegenwärtige Wetterlage im Luftraum Berlin einen Start erlauben wird. Dann ging alles recht zügig und schnell. Nachdem alle auf ihren Plätzen saßen, wurde die Tür verschlossen und der Motor angelassen. Dann wurde die Bitte an uns gerichtet, während des Fluges nicht alle auf einmal im Flugzeug herumzulaufen. Anschließend erklärte uns der Pilot das Instrumentenbrett und kommentierte einige Handlungsabläufe, während des Anlassens des Motors und des nun folgenden Rollens zur Start- und Landebahn. Mit dem Einschwenken auf die Start- und Landebahn kam auch gleich die Startfreigabe und los ging es. Die zurückgebliebenen Angehörigen winkten uns vom Gebäude aus zu und waren dann mit zunehmender Beschleunigung auch schnell aus dem Sichtfeld verschwunden. In ca. 500 Metern Höhe bewegten wir uns auf Berlin zu. Aus dieser Höhe ließen sich viele Details gut erkennen und es viel nicht schwer, sich im Sichtkontakt gut zu orientieren. Sehr schnell wurde auch deutlich, dass wir uns nur im südlichen Bereich über Berlin bewegten. Hierfür gab es auch eine schnelle Erklärung. Der Flughafen Berlin-Tegel liegt im nordwestlichen Teil Berlins und alle Flugbewegungen erfolgen im nördlichen Teil. Da ich im Einflugbereich vom Flughafen Berlin-Tegel wohne, konnte ich mir bereits im Vorfeld des Rundfluges Klarheit darüber verschaffen. Während wir unsere Runden über Berlin-Tempelhof und Lichtenberg drehten, zogen wieder Gewitterwolken auf, die wir in der Luft aber nur streiften. Der Rückflug nach Strausberg verlief sehr schnell und zügig, da weitere Gewitterfronten angekündigt wurden. Nachdem wir wieder Boden unter den Füßen hatten, entlud sich auch gleich ein Gewitter übern Flugplatz. Meine Familie und ich nutzten diese Zwangspause am Flughafen, um im Flughafen-Restaurant gepflegt zu speisen und den Flugablauf noch einmal Revue passieren zu lassen. Vor unsere Heimfahrt, wurden wir mit einem schönen Sonnenuntergang in Strausberg verabschiedet.

Bildergalerie des Rundfluges

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Berlin, 26. November 2013       Lothar Schlüter

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