Modellverzeichnis

TU-154 M im Maßstab 1:200 (INTERFLUG)

Modellbeschreibung:

Die Version der TU-154 M habe ich noch aus DDR-Zeiten vom Hersteller VEB Plasticart. Diesen Modellbausatz habe ich erst Mitte der 90ziger Jahre gebaut. Sie trägt die Kennung von INTERFLUG DM-SEH , der Fluggesellschaft der DDR. Es handelt sich hier um einen einfachen und unkomplizierten Modellbausatz, der mit entsprechendem Einsatz von Modellfarben zu einen ansehnlichen Modell gestaltet werden konnte. Diese TU-154 M gehörte zur Regierungsstaffel des TFG 44 im JG-8 "Hermann Matern". Sie war in Marxwalde stationiert und wurde nach der Wende in die Bundeswehr übernommen. Im Bestand des TFG 44 befanden sich zwei TU-154M. Eine Maschine war mit der taktischen Nr. 114 und der Werksnummer 799/SFA registriert und die andere Maschine hatte die taktische Nr. 121 und die Werksnummer 813/SFB. Ob es sich hier um die Maschine handelt, die durch eine Kollision mit einem amerikanischen Transporter vor der afrikanischen Westküste verloren ging, weiß ich nicht genau. Die zweite TU-154M des ehemaligen TFG 44 ging über die INTERFLUG an den Iran und verunglückte dort. Die Decails am Seitenruder entsprechen nicht mehr den Versionen der TU-154 M in den 80ziger Jahren. Einen Originalkartonmodellbausatz von Kranich-Modell-Bogen habe ich noch zu diesen Flugzeugtyp mit der Kennung von AEROFLOT, den ich auf dieser Homepage vorstellen werde.

Bildergalerie der TU-154 der INTERFLUG:

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Daten und Fakten:

Die Tupolew Tu-154 (NATO-Codename: Careless) ist ein Verkehrsflugzeug mittlerer Reichweite für 150 bis 180 Passagiere des russischen Flugzeugherstellers Tupolew PSC. Da mehr als 1000 Maschinen gebaut wurden, die in der Variante Tu-154M auch die gegenwärtigen europäischen Lärmrichtlinien Kategorie 3 erfüllen, werden die Maschinen wahrscheinlich noch lange im Einsatz sein. Geflogen ist sie erstmals 1968, Produktionsende war im Juni 2006. Von Aeroflot wurde die Tu-154 zuerst 1972 eingesetzt. Nachfolger sind Tu-204 bzw. Tu-214. Das Werk in Samara wird die Ersatzteile noch mindestens 15 Jahre vorhalten. Insgesamt wurden etwas über 1000 Tu-154 und Tu-154M gebaut. Die letzten drei Tu-154M (zwei für Kuban Airlines, eine für die Regierung der russischen Region Samara) wurden Ende Juni 2006 fertiggestellt, die letzten Auslieferungen fanden im Juli 2006 statt. Die Tupolew Tu-154 flog vor allem für viele Fluggesellschaften Osteuropas und für die Aeroflot. Nur wenige Exemplare waren unter anderem im Nahen Osten in Einsatz. Heute ist sie immer noch das Rückgrat vieler Flotten der kleineren GUS-Fluggesellschaften. Auch in der Aeroflot wird sie noch eingesetzt, vor allem auf den russischen Inlandsrouten. In Form und Größe gleicht die Tupolew 154 am ehesten der sehr erfolgreichen Boeing 727. Sie hat aber aufgrund des Pflichtenhefts eine etwas andere Auslegung.

So sollte sie auf Inlandstrecken sowohl die An-10/12 wie auch die Tu-104 ersetzen, den ersten sowjetischen Passagierjet. Im Gegensatz zu westlichen Flugzeugen hat sie ein sehr robustes Fahrwerk, das den Betrieb auf unbefestigten Pisten erlaubt, und ist für höhere Reisegeschwindigkeiten ausgelegt. Seit der Stilllegung der Concorde ist deshalb die Tu-154 das schnellste in Betrieb befindliche Verkehrsflugzeug. Diese Dreistrahler wurden vor der Entwicklung von ETOPS-Strahltriebwerken auf Strecken eingesetzt, die für vierstrahlige Maschinen unrentabel waren. Seit kurzem sind für die Triebwerke auch Hush-kits erhältlich, welche die Aufrüstung auf die kommende Kategorie 4 ermöglichen. Der höhere Treibstoffverbrauch fällt bei einer existierenden Flotte aufgrund der tiefen Kapitalkosten der Maschinen in der Gesamtrechnung nur bedingt ins Gewicht. Nach dem Beitritt der DDR zur BRD übernahm die Flugbereitschaft der Bundeswehr zwei Tu-154M aus dem Bestand des Transportfliegergeschwaders 44 (TG 44) der Luftstreitkräfte (LSK) der DDR. Eine Maschine wurde zu einer Aufklärungsmaschine umgebaut (11+02), um über Russland die Abrüstungsverträge im Rahmen von "Open Skys" zu überwachen, die andere wurde als Transportmaschine genutzt. Erstere ging bei einer Kollision mit einer amerikanischen Transportmaschine vor der Küste Namibias verloren. Alle 24 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod. Die andere Maschine (ex 11+01) befindet sich aktuell im Besitz der Iran Air Tours.

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Technische Daten:

  • Länge: 47,9m
  • Spannweite: 37,55m
  • Höhe: 11,4m
  • Leermasse: ?
  • Startmasse: maximal 100.000kg (Tu-154M)
  • Triebwerk: Solowjow D-30KP/KU (Tu-154M)
  • Höchstgeschwindigkeit: 950km/h (Tu 154M)
  • Gipfelhöhe: 11.000m
  • Reichweite: 4.000km
  • Bewaffnung: keine
  • Besatzung: 3

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel TU-154 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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