Modellbeschreibung:
Das Modell der SU-15 habe ich vom Hersteller PM-Model im Jahr 2004 gebaut und 2010 noch einmal komplett überarbeitet. Es ist die Doppelsitzerversion der SU-15 die SU-15UM und trägt die Kennung der sowjetischen Luftstreitkräfte. Der Modellbausatz ist sehr einfach aber von guter Herstellungsqualität, weist aber keine spezifischen Details auf. Da eine Cockpitgestaltung im Modellbausatz nicht vorgesehen war, habe ich auch auf die Darstellung mit einem geöffneten Kabinendach verzichtet. Das Modell zeigt die SU-15 als mittelschweren Abfangjäger mit einem sehr leistungsstarken Radom und 6 mitgeführte Luft-Luft-Raketen sowie 2 Zusatztanks die unter dem Rumpf mitgeführt werden. Eine Nachrüstung mit einem Rumpfcontainer - der eine doppelläufige Bordkanone beinhaltet - hatte ich ursprünglich vorgesehen. Diese werde ich aber an einer von den anderen beiden SU-15 nachrüsten. Ebenso habe ich noch zwei weitere Zusatztanks, welche ich ebenfalls an einer der anderen beiden SU-15 verwenden werde. Die Überarbeitung habe ich nach entsprechender Recherche von Bildmaterialien vorgenommen. Im entsprechendem Ambiente wirkt selbst ein anspruchsloses Modell doch noch reizvoll.
Bildergalerie der SU-15:
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Daten und Fakten:
Die Suchoi Su-15 (NATO-Codename: Flagon) ist ein sowjetischer Abfangjäger aus den 1960er Jahren. Das Flugzeug war eine Weiterentwicklung der Suchoi Su-11 und flog erstmals am 30. Mai 1962. Es war mit einer Flugleistung von über Mach 2 so ausgestattet, dass es dem sowjetischen Konzept der bodengesteuerten Abfangtaktik mit luftgestützten Raketen entsprach. Die Su-15 war das erste in Serie produzierte Modell der Suchoi-Familie mit zwei Triebwerken. Die letzten Maschinen des Typs wurden in Russland 1992 außer Dienst gestellt und durch die sehr viel moderneren MiG-29 und Su-27 ersetzt.
1958/59 entstanden im OKB Suchoj als Vorstufe zur Entwicklung eines modernen Abfangjägers für die Luftverteidigung die einstrahlige T-49 und die zweistrahlige T-5, wobei beide unmittelbar auf dem Erprobungsflugzeug T-43 basierten. Während mit der T-49 die Zelle und die Systemausstattung für den künftigen Jäger getestet wurde, diente die T-5 vor allem zur Erprobung der Triebwerksanordnung und des Treibstoffsystems. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen schließlich in den Prototyp T-58D-1 ein. Er besaß einen um 60° gepfeilten Flügel, zwei R11-F2S-300-Triebwerke (je 6.140 kp) und ein System zur Grenzschichtbeeinflussung des Flügels zur Verbesserung der Langsamflugeigenschaften. Da die Antenne des Funkmesskomplexes Orel-D (System BRLS) einen sehr großen Durchmesser besaß, mussten die regelbaren Lufteinläufe weit hinter dem Cockpit angeordnet werden. Zusätzlich verfügte das Flugzeug über den Katapultsitz KS-4, eine Datenübertragungsanlage Lasur zur Übermittlung von Zieldaten sowie die nötigen Ziel- und Feuerleitgeräte für die Raketen R-8M oder R-98 (AA-3 Anab).
Am 30. Mai 1962 startete die T-58D-1 zum Erstflug und bestätigte die in sie gesetzten Erwartungen, so dass die Entscheidung zum Serienbau fiel. Ab April 1965 wurden die ersten als Su-15 bezeichneten Serienmaschinen an die Luftverteidigung ausgeliefert und erhielten den NATO-Codename Flagon-A. Ab 1973 wurden die Maschinen grundlegend modernisiert, ohne das für diese modernisierte Ausführung eine separate Versionsbezeichnung vergeben wurde. Der entsprechende NATO-Codename war Flagon-D. Die Modernisierung beinhaltete einen neuen zusammengesetzten Pfeilflügel, der nun in den Außenteilen eine auf 45° reduzierte Pfeilung aufwies, die Umrüstung auf Raketen R-60, überarbeitete Lufteinläufe für die stärkeren R-11F2SU-300-Triebwerke, einen Rumpfcontainer UPK-23-250 mit einer 23mm-Zwillingskanone sowie zusätzliche Aufhängungen für zwei R-60-Kurzstreckenraketen (AA-8 Aphid) für den Luftnahkampf.
1965/66 wurde der ursprüngliche zweite Prototyp T-58D-2 als T-58L (verschiedentlich auch als Su-15L bezeichnet) für Fahrwerkserprobungen verwendet und 1966 entstand aus dem ersten Prototyp die T-58VD (auch als Su-15VD bzw. mit dem NATO-Codename Flagon-B bezeichnet), eine STOL-Variante mit drei Hubtriebwerken RD-36-35 (je 800 kp) im Rumpf.
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Technische Daten:
- Länge: 21,41 m
- Spannweite: 9,34 m
- Höhe: ?
- Leermasse: 10.760 kg
- Startmasse: maximal 17.200 kg
- Triebwerk: zwei Tumanski R-13-300 mit je 64,75 kN Schub
- Höchstgeschwindigkeit: 2.230 km/h
- Gipfelhöhe: 18.500 m
- Reichweite: maximal 1.500 km
- Bewaffnung: 2x R-98M Mittelstrecken Luft-Luft-Raketen, 2x Kanonenbehälter UPK-23-250 mit einer Doppelläufigen 23 mm Kanone oder weitere Luft-Luft-Raketen
- Besatzung: 1
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