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Modellbeschreibung:
Das Modell der SU-15TM (SU-21F laut Modellhersteller) ist vom Hersteller PM-Model und wurde 2004 gebaut. Es trägt die Kennung der sowjetischen/russischen Luftstreitkräfte. Das Modell zeigt die SU-15TM als mittelschweren Abfangjäger mit 4 mitgeführten Luft-Luft-Raketen unter den Tragflächen. Es ist farblich in "Marineblau" und "Weiß" gestaltet, was meistens auch auf die Einsatzregionen schließen ließ.
Dieser Flugzeugtyp erlangte durch zweimaligen Einsatz gegen Passagierflugzeuge im Rahmen von Luftverteidigungsaufgaben größere Bekanntheit.
Am 20. April 1978 kam eine Boeing 707-321 (Registrierung : HL-7429) der Korean Airlines vom Kurs ab und wurde nach eindringen in den sowjetischen Luftraum von Su-15 beschossen und zur Landung gezwungen. Bei der Landung auf einem zugefrorenem See bei Kem in der Nähe von Murmansk wurde die Maschine beschädigt und zwei Personen wurden getötet. Weitere 109 Personen an Bord überlebten glücklicherweise.
Ein wesentlich bekannterer Vorfall geschah am 1. September 1983, als der Su-15TM - Pilot, Major Gennadi Ossipowitsch, mit zwei Luft-Luft-Raketen (NATO-Codename AA-3 „Anab“) eine südkoreanische Boeing 747-200, ebenfalls von der Korean Airlines, Flug KAL 007, - die Maschine befand sich zu dieser Zeit bereits 2 1/2 Stunden über sowjetischen Territorium - bei der Halbinsel Sachalin abschoss. Dabei kamen alle 269 Menschen an Bord ums Leben. Die Passagiermaschine war auf einem Nachtflug von Anchorage/Alaska nach Seoul vermutlich (nach Darstellung der Sowjetunion) mit einem amerikanischen Boeing RC-135 - Aufklärer verwechselt worden, dessen Kurs die KAL 007 vor dem Eindringen in sowjetischen Luftraum über internationalen Gewässern mehrmals kreuzte. Das mehrmalige Erscheinen des amerikanischen Aufklärers am selbigen Tag, war nicht Zufall, sondern von der amerikanischen Seite ganz bewußt herbeigeführt und ausgenutzt worden. Die sowjetische Luftraumüberwachung sollte ganz gezielt getäuscht und irritiert werden. In der Verfilmung dieses Themas wird auch noch eine andere Komponente gezeigt, die ebenso viel Einfluß auf diese Tragödie hatte wie die Aktivitäten der amerikanischen Seite. Der Film heißt "Der Irrflug von KAL-007 oder 408?" und in dem gezeigt wird, dass die Crew der Boeing sehr wohl wußte, dass sie nicht mehr auf Kurs waren. Der verantwortliche Flugkapitän hatte sich, aus welchen Gründen auch immer, geweigert, die vom Co-Piloten gegebenen Hinweise zum vermutlich falschen Kurs überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Die Angaben zum amerikanischen Boeing RC-135 Aufklärer wurden in einer Ausgabe der FLiEGER-REVUE im Detail wiedergegeben. Modell und Galerie befinden sich in Überarbeitung.
Bildergalerie der SU-15TM:
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Daten und Fakten:
Die Suchoi Su-15 (NATO-Codename: Flagon) ist ein sowjetischer Abfangjäger aus den 1960er Jahren. Das Flugzeug war eine Weiterentwicklung der Suchoi Su-11 und flog erstmals am 30. Mai 1962. Es war mit einer Flugleistung von über Mach 2 so ausgestattet, dass es dem sowjetischen Konzept der bodengesteuerten Abfangtaktik mit luftgestützten Raketen entsprach. Die Su-15 war das erste in Serie produzierte Modell der Suchoi-Familie mit zwei Triebwerken. Die letzten Maschinen des Typs wurden in Russland 1992 außer Dienst gestellt und durch die sehr viel moderneren MiG-29 und Su-27 ersetzt.
1958/59 entstanden im OKB Suchoj als Vorstufe zur Entwicklung eines modernen Abfangjägers für die Luftverteidigung die einstrahlige T-49 und die zweistrahlige T-5, wobei beide unmittelbar auf dem Erprobungsflugzeug T-43 basierten. Während mit der T-49 die Zelle und die Systemausstattung für den künftigen Jäger getestet wurde, diente die T-5 vor allem zur Erprobung der Triebwerksanordnung und des Treibstoffsystems. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen schließlich in den Prototyp T-58D-1 ein. Er besaß einen um 60° gepfeilten Flügel, zwei R11-F2S-300-Triebwerke (je 6.140 kp) und ein System zur Grenzschichtbeeinflussung des Flügels zur Verbesserung der Langsamflugeigenschaften. Da die Antenne des Funkmesskomplexes Orel-D (System BRLS) einen sehr großen Durchmesser besaß, mussten die regelbaren Lufteinläufe weit hinter dem Cockpit angeordnet werden. Zusätzlich verfügte das Flugzeug über den Katapultsitz KS-4, eine Datenübertragungsanlage Lasur zur Übermittlung von Zieldaten sowie die nötigen Ziel- und Feuerleitgeräte für die Raketen R-8M oder R-98 (AA-3 Anab).
Am 30. Mai 1962 startete die T-58D-1 zum Erstflug und bestätigte die in sie gesetzten Erwartungen, so dass die Entscheidung zum Serienbau fiel. Ab April 1965 wurden die ersten als Su-15 bezeichneten Serienmaschinen an die Luftverteidigung ausgeliefert und erhielten den NATO-Codename Flagon-A. Ab 1973 wurden die Maschinen grundlegend modernisiert, ohne das für diese modernisierte Ausführung eine separate Versionsbezeichnung vergeben wurde. Der entsprechende NATO-Codename war Flagon-D. Die Modernisierung beinhaltete einen neuen zusammengesetzten Pfeilflügel, der nun in den Außenteilen eine auf 45° reduzierte Pfeilung aufwies, die Umrüstung auf Raketen R-60, überarbeitete Lufteinläufe für die stärkeren R-11F2SU-300-Triebwerke, einen Rumpfcontainer UPK-23-250 mit einer 23mm-Zwillingskanone sowie zusätzliche Aufhängungen für zwei R-60-Kurzstreckenraketen (AA-8 Aphid) für den Luftnahkampf.
1965/66 wurde der ursprüngliche zweite Prototyp T-58D-2 als T-58L (verschiedentlich auch als Su-15L bezeichnet) für Fahrwerkserprobungen verwendet und 1966 entstand aus dem ersten Prototyp die T-58VD (auch als Su-15VD bzw. mit dem NATO-Codename Flagon-B bezeichnet), eine STOL-Variante mit drei Hubtriebwerken RD-36-35 (je 800 kp) im Rumpf.
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Technische Daten:
- Länge: 21,41 m
- Spannweite: 9,34 m
- Höhe: ?
- Leermasse: 10.760 kg
- Startmasse: maximal 17.200 kg
- Triebwerk: zwei Tumanski R-13F2-300 Turbojet Triebwerke mit je 64,75 kN Schub
- Höchstgeschwindigkeit: 2.230 km/h
- Gipfelhöhe: 18.500 m
- Reichweite: 1.380 km
- Bewaffnung: vier Luft-Luft-Raketen R-98M (AA-3 Anab) oder AA-8 Aphid und 2 Kanonenbehälter UPK-23-250
- Besatzung: 1
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