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SU-15UM (SU-21UM) im Maßstab 1:72 |
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Modellbeschreibung:
Das Modell der SU-15UM (SU-21UM laut Modellhersteller) ist vom Hersteller PM-Model und im Jahr 2006 gebaut. Es ist die Version eines Kampftrainers, der auf der Basis der Version SU-15TM entwickelt wurde. Das Modell ist wie das Modell der SU-15TM als Abfangjäger klassifiziert und trägt die Kennung der sowjetischen/russischen Luftstreitkräfte. Der Bausatz besitzt eine gute Herstellungsqualität und stellte keine großen Anforderungen beim bauen. Diese Flugzeugtypen werden auch im Maßstab 1:48 angeboten und sind natürlich in der detailgetreuen Gestaltung wesentlich umfangreicher. Für mich aber eine Platzfrage. Das Modell ist farblich in "Marineblau" mit "Weiß" gestaltet und mit 4 Luft-Luft-Raketen ausgerüstet. Rumpfcontainer mit doppelläufigen 23 mm Bordkanonen konnten ebenfalls als Außenlast unterhalb des Rumpfes mitgeführt werden. Desweiteren konnten kleinere Luft-Luft-Raketen unterhalb des Rumpfes mitgeführt werden. Modell und Galerie befinden sich in Überarbeitung.
Bildergalerie der SU-15UM:
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Daten und Fakten:
Die Suchoi Su-15 (NATO-Codename: Flagon) ist ein sowjetischer Abfangjäger aus den 1960er Jahren. Das Flugzeug war eine Weiterentwicklung der Suchoi Su-11 und flog erstmals am 30. Mai 1962. Es war mit einer Flugleistung von über Mach 2 so ausgestattet, dass es dem sowjetischen Konzept der bodengesteuerten Abfangtaktik mit luftgestützten Raketen entsprach. Die Su-15 war das erste in Serie produzierte Modell der Suchoi-Familie mit zwei Triebwerken. Die letzten Maschinen des Typs wurden in Russland 1992 außer Dienst gestellt und durch die sehr viel moderneren MiG-29 und Su-27 ersetzt.
1958/59 entstanden im OKB Suchoj als Vorstufe zur Entwicklung eines modernen Abfangjägers für die Luftverteidigung die einstrahlige T-49 und die zweistrahlige T-5, wobei beide unmittelbar auf dem Erprobungsflugzeug T-43 basierten. Während mit der T-49 die Zelle und die Systemausstattung für den künftigen Jäger getestet wurde, diente die T-5 vor allem zur Erprobung der Triebwerksanordnung und des Treibstoffsystems. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen schließlich in den Prototyp T-58D-1 ein. Er besaß einen um 60° gepfeilten Flügel, zwei R11-F2S-300-Triebwerke (je 6.140 kp) und ein System zur Grenzschichtbeeinflussung des Flügels zur Verbesserung der Langsamflugeigenschaften. Da die Antenne des Funkmesskomplexes Orel-D (System BRLS) einen sehr großen Durchmesser besaß, mussten die regelbaren Lufteinläufe weit hinter dem Cockpit angeordnet werden. Zusätzlich verfügte das Flugzeug über den Katapultsitz KS-4, eine Datenübertragungsanlage Lasur zur Übermittlung von Zieldaten sowie die nötigen Ziel- und Feuerleitgeräte für die Raketen R-8M oder R-98 (AA-3 Anab).
Am 30. Mai 1962 startete die T-58D-1 zum Erstflug und bestätigte die in sie gesetzten Erwartungen, so dass die Entscheidung zum Serienbau fiel. Ab April 1965 wurden die ersten als Su-15 bezeichneten Serienmaschinen an die Luftverteidigung ausgeliefert und erhielten den NATO-Codename Flagon-A. Ab 1973 wurden die Maschinen grundlegend modernisiert, ohne das für diese modernisierte Ausführung eine separate Versionsbezeichnung vergeben wurde. Der entsprechende NATO-Codename war Flagon-D. Die Modernisierung beinhaltete einen neuen zusammengesetzten Pfeilflügel, der nun in den Außenteilen eine auf 45° reduzierte Pfeilung aufwies, die Umrüstung auf Raketen R-60, überarbeitete Lufteinläufe für die stärkeren R-11F2SU-300-Triebwerke, einen Rumpfcontainer UPK-23-250 mit einer 23mm-Zwillingskanone sowie zusätzliche Aufhängungen für zwei R-60-Kurzstreckenraketen (AA-8 Aphid) für den Luftnahkampf.
1965/66 wurde der ursprüngliche zweite Prototyp T-58D-2 als T-58L (verschiedentlich auch als Su-15L bezeichnet) für Fahrwerkserprobungen verwendet und 1966 entstand aus dem ersten Prototyp die T-58VD (auch als Su-15VD bzw. mit dem NATO-Codename Flagon-B bezeichnet), eine STOL-Variante mit drei Hubtriebwerken RD-36-35 (je 800 kp) im Rumpf.
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Technische Daten:
- Länge: 21,41 m
- Spannweite: 9,34 m
- Höhe: ?
- Leermasse: 10.760 kg
- Startmasse: maximal 17.200 kg
- Triebwerk: zwei Tumanski R-13F2-300 Turbojet Triebwerke mit je 64,75 kN Schub
- Höchstgeschwindigkeit: 2.230 km/h
- Gipfelhöhe: 18.500 m
- Reichweite: 1.380 km
- Bewaffnung: vier Luft-Luft-Raketen R-98M (AA-3 Anab) oder AA-8 Aphid oder 2 Kanonenbehälter UPK-23-250
- Besatzung: 2
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Sonntag, 05. Februar 2012
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