SU-27 im Maßstab 1:72 PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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SU-27

Modellbeschreibung:

Das Modell der SU-27 habe ich im Jahr 2001 gebaut, vom Hersteller Italeri-Faller. Es trägt Sichtschutz-Bemalung und die Kennung der sowjetischen/russischen Luftstreitkräfte. Der Modellbausatz besticht durch gute bis sehr gute Qualität und zeigt die SU-27 in ihrer ersten Serienversion. Höhen-, Seiten- und Querruder können mit Ruderausschlag dargestellt werden. Ebenso die Vorflügel im ausgefahrenen Zustand. Die ansonsten gute Cockpitgestaltung wird durch den schlechten Schleudersitz ein wenig beeinträchtigt. Mit dem Modell wird ein Standmodell präsentiert, was auch im abgesenkten (ausgefederten) Federbein des Bugfahrwerkes sichtbar wird. Das Modell zeigt die anfängliche Standardbewaffnung, 6 Luft-Luft-Raketen entweder gleichen oder unterschiedlichen Typs. Da die Suchoj-Kampfflugzeuge der SU-27 Familie ein wenig größer sind als alle anderen Modelle bei mir, trotz gleichen Maßstabes von 1:72, konnte ich sie nicht auf meinen kleinen Flugplatzbereich ablichten. Mit Fertigstellung einer Vorstartlinie bzw. eines SLB-Abschnittes, wird sich auch das noch ändern. Mit der SU-27 entstand ein Flugzeug der 4. Generation. Im OKB-Suchoj entstand mit der SU-27 auch eine ganze Entwicklungslinie, die ich auf meiner Homepage darzustellen versuche.

 

Bildergalerie der SU-27:

 

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Daten und Fakten:

Die Suchoi Su-27 (NATO-Codename: „Flanker“) war neben der MiG-29 das erste moderne Strahlflugzeug, mit dem die Sowjetunion nach längerer Zeit wieder den technischen Standard westlicher Jäger erreichte und neue technologische Lösungen und Wege entwickelte, die kein westliches Flugzeug bis heute aufweisen kann. Selbst das amerikanische Reptor-Projekt hat keine Schubvektorsteuerung vorzuweisen wie sie im Sinne an den Suchoj- und MiG-Flugzeugen anzutreffen sind.

Die Su-27 ist um etwa 30 Prozent größer als die MiG-29, und das Verhältnis zwischen den beiden mag ähnlich gesehen werden wie das ihrer amerikanischen Gegenstücke, der F-15 Eagle und der F-16 Fighting Falcon. Die Su-27 ist größer als der mittlere Bomber B-25 aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie gleicht der F-15 in aerodynamischer und struktureller Hinsicht, obwohl sie große Erweiterungen an der Vorderkante besitzt, die die Wendigkeit erhöhen, besonders bei großen Anstellwinkeln. Die aerodynamische Auslegung verleiht dem Flugzeug die Fähigkeit zu spektakulären Flugzuständen wie dem mit ihr demonstrierten Kobramanöver. Dieses Manöver macht das Flugzeug für kurze Zeit für das gegnerische Radar unsichtbar. Der Flugzeugtyp ist fortgeschrittener als die MiG-29 und ausgestattet mit Fly-by-Wire-Steuerung und einem Langstrecken-Such- und -Feuerleitradar vom Typ Puls-Doppler, das die „look down/shoot down“ Fähigkeit besitzt. Die Su-27 besitzt zehn Waffenaufhängungspunkte und kann in einer Kombination bis zu sechs AA-10 Alamo Luft-Luft-Raketen (russische Bezeichnung: R-27) und vier AA-11 Archer Luft-Luft-Raketen (R-73) tragen. Genauso wie die MiG-29 verfügt auch die Maschine von Suchoi über einen IR-Such- und Verfolgungssensor.

Die Su-27 flog am 20. Mai 1977 erstmals in ihrer Vorproduktionsform (Nato-Codename Flanker-A): mit geschwungenen Flügelspitzen und Zwillingsleitwerk zentral über den Triebwerksdüsen. Die Prototypenreihe mit der Bezeichnung Suchoi T10-1 wurde von Wladimir Iljuschin, dem Sohn des berühmten sowjetischen Flugzeugkonstrukteurs Sergei Wladimirowitsch Iljuschin, am 20. Mai 1977 zum ersten Mal geflogen. Der erste Entwurf T-10 erwies sich jedoch als Flop. Weil die Avionik zu schwer ausfiel, konnte die projektierte instabile Auslegung nicht erreicht werden. Dadurch wurde die Wendigkeit grundlegend beeinträchtigt. Die ursprünglich ungekühlten Turbinenschaufeln verkrafteten die Hitzebelastung nicht und mussten durch zapfluftgekühlte Exemplare ausgetauscht werden. Da man die Zapfluft dem Kompressor entnehmen musste, erhöhte sich der Verbrauch, und die Reichweite wurde weiter reduziert. Auch hatte der Entwurf T-10 eine mangelhafte seitliche Stabilität, der die Konstrukteure bei den späteren Serienprototypen T-10-S durch größere Seitenleitwerke, Finnen und der Verlegung vom Triebwerkbereich nach außen begegneten. Gleichzeitig zeigte sich, dass die LERX und die Tragflächen falsch ausgelegt waren. Der zweite Prototyp T-10-2 stürzte am 7. Juli 1978 ab. Der eigentliche Urahn der Su-27 ist die T10-S, die am 20. April 1981 zum ersten Mal flog. Die 1984 bei der IA-PVO (Luftverteidigungsstreitmacht) in Dienst gestellte Flanker-B ist mit Vorflügeln, umgekehrten, eckigen Flügelspitzen mit Raketenaufhängungen und mit in Richtung Heckausleger gerückten Seitenleitwerken ausgestattet. Das Zweisitzermodell Flanker-C ist voll kampftauglich, während die zweisitzige Su-27UB eine reine Trainervariante ist. Die Su-27PU ist ein zweisitziger Langstrecken-Abfangjäger. Weitere Varianten sind die Su-27IB (Jagdbomber) und die Su-27M (Vielzweck-Version). Die Su-30M ist ein für Bodenangriffe konzipiertes Flugzeug. Su-33 bezeichnet eine Variante für den Einsatz auf Flugzeugträgern. Der Prototyp Su-37 war das fortgeschrittenste Modell, jedoch stürzte die Maschine 2002 ab. Weitere Versionen sind die SU-34 und die SU-35.

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Technische Daten:

  • Länge: 21,93m
  • Spannweite: 14,70m
  • Höhe: 5,93m
  • Leermasse: 16.870kg
  • Startmasse: normal 23.430kg, maximal 30.450kg
  • Triebwerk: Zwei Saturn/Ljulka AL-31F-Mantelstromtriebwerke
  • Höchstgeschwindigkeit: Mach 2,35 bzw. 2.496km/h auf 10.975m Flughöhe, Mach 1,1 bzw. 1.345km/h auf Meereshöhe
  • Gipfelhöhe: 18.500m
  • Reichweite: 1.340km
  • Bewaffnung: eine einläufige 30-mm-Maschinenkanone mit 150-Schuss-Magazin, bis zu 6.000kg an zehn Aufhängungspunkten z.B. für Luft-Luft-Raketen
  • Besatzung: 1

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel SU-27 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
Sonntag, 05. Februar 2012
Home Modellverzeichnis Suchoi / Suchoj SU-27 im Maßstab 1:72

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