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Geschrieben von: Lothar Schlüter   
Montag, den 12. Januar 2009 um 22:42 Uhr

Enige einführende Gedanken zur Homepage 

 

Zur Person Lothar Schlüter

Ich betreibe Modellbau seit 1958/59. Meine ersten Schritte machte ich ausnahmslos mit dem Kartonmodellbau wie er sich zur damaligen Zeit in der DDR entwickelte. Ich glaube auch sagen zu können, dass ich fast alles, was zu dieser Zeit auf den Markt kam, gebaut zu haben. Mit 8 bzw. 9 Jahren geht man noch nicht so zielstrebig und konsequent an den Modellbau wie ich es dann in den folgenden Jahren gemacht habe und noch heute praktiziere.

Mein erstes eigenständig gebautes Modell, war ein Frosttrawler wie er in der Fischereifangflotte der DDR zum Einsatz kam. Damit wurde ich auch Sieger im Modellbauwettbewerb innerhalb des Kinderferienlagers. Mit dem Bau der MiG-15 und MiG-15 UTI begann sich die Leidenschaft für "Flugzeugmodelle" zu entwickeln sowie der Berufswunsch, Militärflieger zu werden. Ab 1960 erfolgte auch der Bau von Plastikmodellen. Dieser begann mit dem tschechischen Flugzeugtyp "Aero 45" sowie der "152" aus dem Flugzeugbau der DDR.

 

Wie sah es aber mit dem Modellbau Ende der 50ziger und in den 60ziger Jahren aus?

Das umfangreichste Angebot bestand in Flugzeug- und Schiffsmodellen in Kartonbausätzen. Teilweise auch LKW- und Panzertechnik. Die Herstellung und Vertrieb erfolgte über den Verlag "Junge Welt" und die Firmierung lautete, glaube ich noch, "Kranichmodelle". Parallel zu den Kartonbausätzen entwickelte sich auch ein Angebot an Plastikmodellbausätzen. Leider hatten nicht alle von mir gebauten Modelle eine Überlebenschance. Am längsten konnte ich die Modelle von der TU-22, der TU-128 und der E-266 (MiG-25) vor der Zerstörung bewahren. 

Einige Bemerkungen zur Qualität, der in der DDR erhältlichen Kartonmodellbausätze. In der Regel waren es mit guter Qualität ausgeführte Farbdrucke und es bestand eine gute Passgenauigkeit. Die Bauanleitungen mit ihren bildlichen Darstellungen, entsprachen ebenfalls einen guten Qualitätsstandart. Im Vergleich zu heutigen vorhandenen Kartonmodellbausätzen, waren Cockpit und Fahrwerksschächte nicht gesondert ausgestaltet. Tat aber dem äußeren Erscheinungsbild des Modelles keinen Abbruch. Mit Einführung der aluminiumbeschichteten Kartonbausätze, traten dann doch einige Qualitätsprobleme auf. Die Farbechtheit der auf den aluminiumbeschichteten Konturen erwies sich doch nicht als sehr stabil gegenüber Einwirkungen von Klebstoff wie Kitifix und Dousan. Auch mußte diese Beschichtung entfernt werden, wenn Teile wie Tragflächen an den Rumpf mit der entsprechenden Festigkeit ausgestattet werden sollten. Bei entsprechender Sorgfalt, erzielte man mit ganz einfachen Mitteln ein gut aussehendes Modell. Mit dem heutigen Angebot in der Farbpalette, lassen sich natürlich Modellverfeinerungen erreichen, von denen wir damals nur träumten bzw. auch gar nicht dachten. Meine Modellbauaktivitäten fanden immer in der Wohnung, also im normalen Wohnumfeld statt. Ich konnte nicht auf Werkstatträume zurück greifen oder andere räumliche Möglichkeiten. Dies führte auch dazu, dass man in seinen Überlegungen - welchen Maßstab möchte ich bauen - immer Kompromisse eingehen mußte. Als Kinder und Jugendliche starteten wir, meine Brüder und ich, auch einen kurzen Exkurs in den Bereich der Modelleisenbahn, der leider nicht von langer Dauer war. Ich griff diesen Bereich des Modellbaues in den 80ziger Jahren wieder auf und gestaltete für meinen Sohn eine Modelleisenbahnanlage in der Spurweite TT in den Maßen 1,80 m x 1,40 m. Diese Anlage existiert noch und befindet sich im konservierten Zusatnd im Abstellraum. 

Die Idee, diese Homepage einzurichten, entstand, nach dem ich mit dem erneuten Bau einer TU-128 im Maßstab 1 : 33 Ende vergangenen Jahres ins Internet gegangen bin und unter der Web-Adresse  www.kartonmodellbau.net  zu begutachten bin. Desweiteren habe ich mit meiner Sammlung von MiG-Flugzeugen fast alle in Serie gegangenen Modelle gebaut. Ausnahme bilden der Doppelsitzer und Trainerversionen von der MiG-25 und die noch im Bau befindliche MiG-23 UB/UM. Die von Italeri/Faller angebotene MiG-37 "Ferret" habe ich zwar auch als Modell stehen, sie ist aber meines Wissens nicht in Serie gegangen. Momentan arbeite ich die vorhandene Kfz-Technik auf, die für einen Flugbetrieb notwendig ist. Eine W 50 bzw. Tatra - Feuerwehr fehlen mir noch.

Ein noch zubauender Flugplatzbereich (Vorstartlinie oder Zubringer für SLB) soll die Möglichkeit abrunden, meine Modelle im entsprechenden Ambiente abzulichten. Ein Teil ist auf dieser Homepage bereits zu sehen.

Mit dieser Homepage möchte ich mich in die breite Palette des Modellbaues einbringen und meiner Familie für ihr bisher gezeigtes Verständnis und dem großen Engagement meines Sohnes beim einrichten dieser Homepage "Danke" sagen.   

 

 

 

 

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